Dass ich Angst vor Gewitter habe erwähnte ich schonmal, oder????

Der Frühling ist (schon lange da) und bei uns kehrt auch so nach und nach etwas Ruhe ein. Der Umzug ist zum größten Teil geschafft, es liegen nur noch ein paar Kleinigkeiten an.
Und mir gehts echt prima hier. Frauchen war erst kürzlich so extrem stolz auf uns beide. Sie ließ mich ins Dunkle hinein frei laufen und ich muss gestehen, ich hatte mordsmäßig Gaudi dabei. Und überhaupt sind die schlechten Tage bei mir immer seltener anzutreffen. Letztens bin ich Frauchen zwar wieder nach Hause gelaufen, da in der Ferne ein böses Motorrad zu hören war. Aber sie blieb recht ruhig, da bei uns nicht so viel Verkehr wie in der Stadt herrscht.
Die meiste Zeit bin ich eher so unterwegs:

Oder so:

Den irren Blick kann ich auch noch ganz gut:

Und Haken schlagen:

Aaaaaangriff:

Bei so viel Wiese, quasi direkt vor der Haustür, kann es einem doch nur gut gehen, oder?

Einfach wie bekloppt über die Wiese flitzen:

Zuhause muss ich mich dann natürlich erstmal wieder ausruhen:

Nach der Futterumstellung geht es meiner Haut auch wieder richtig gut. Ich hab sogar zugenommen. Das liegt aber eher daran, dass Herrchen der Meinung ist, ich armes Ding muss beim Frühstück doch nicht zugucken. Also gibts, wenn er morgens frühsrückt, eine kleine Extraportion. Von Frauchen gibts das nicht, die ist da eisern. Aber mein Verhältnis zu Herrchen verbessert das nicht. Mit dem hab ich noch so meine Probleme, irgendwie ist er mir unheimlich. Ich bin immer froh, wenn Frauchen mit mir Gassi geht, da kann ich ohne Leine rumtoben. Bei Herrchen bin ich mir da unsicher und trete offline dann lieber den direkten Weg nach Hause an. Sicher ist sicher.
Aber prinzipiell gehts mir echt gut hier!
Dieses Jahr fängt für mich gesundheitlich gar nicht so gut an.
Der Ausschlag war wieder da. So konnte man die anfängliche Vermutung, dass ein Zusammenhang mit den Analdrüsen bestehen KÖNNTE ausschließen. Denn diesmal war der Ausschlag zum Teil am Bauch und unter den “Achseln”. Wieder gab es Antibiotika und zusätzlich ein juckreizminderndes Mittel. Und diesmal gab es nicht den Body für hinten, sondern das T-Shirt für vorn.Zeitgleich wurde mal ein großes Blutbild gemacht. Frauchen hatte das zwar schon länger mal vor, aber diesmal gab es eben einen guten Grund dafür. Das Ergebnis: Alle Werte top, bis auf die Entzündungswerte. Ansonsten funktioniert bei mir alles prima. Sehr beruhigend, aber der Auslöser für den Ausschlag wurde damit noch nicht gefunden. Wir sind also genauso schlau wie vorher. Eine Vermutung ist auch der Zusammenhang mit Futter. Frauchen wollte ja sowieso wieder auf B.A.R.F. umsteigen, aber eigentlich erst nach unserem Umzug und nicht mittendrin. Aber sollte das der Grund für meinen Ausschlag sein und dieser damit behoben, würden wir uns alle freuen.
Der Ausschlag war grad im Abheilen, als ich morgens aufwachte und Frauchen mit nur einem Auge ansah. Das andere kniff ich zu. Die Begeisterung von Frauchen könnt ich Euch vorstellen. Sie rief beim Tierarzt an und meinte sie könnten das Ergebnis des Blutbildes auch gleich in der Praxis besprechen.
Ich hatte, bzw. habe eine Hornhautentzündung. Jetzt gibt es zusätzlich zu den zwei Mittelchen gegen meinen Ausschlag noch 4 Mittelchen für mein Auge. Aber es ist auch schon auf dem Weg der Besserung. Das T-Shirt muss ich auch nicht mehr tragen, aber auch nur, weil ich so eine blöde Halskrause bekommen habe. Ich kann noch so mitleidig gucken, das Ding nimmt mir keiner ab. Und es stört meine Menschen auch nicht, wenn ich Nachts damit gegen die Heizung donner. Die drehen sich einfach um und schlafen weiter. Schon ziemlich fies oder?

Vielleicht bin ich diese dämliche Tröte morgen Abend los, da haben wir nämlich nochmal einen Termin bei unserer Tierärztin.
Eigentlich war es eher eine stressige Zeit. Kurz vor Weihnachten wurd ich krank und knabberte ständig an meinem Rücken rum. Vermutlich waren es verstopfte Analdrüsen, die den Ausschlag verursachten. Da wurde dann zweimal täglich gewaschen und eungesprüht. Frauchen bekam noch eine Anleitung wie sie selber die Analdrüsen ausdrücken kann, glücklich sah sie bei der Vorstellung nicht aus.

Um zu verhindern, dass ich weiter knabber, bekam ich ein schickes Teil angezogen:

Zum Glück ist alles gut verheilt und Frauchen und Herrchen konnten ohne mich über Weihnachten nach Hamburg und Berlin fahren. Familie besuchen. Ich war derweil bei sehr guten Freunden untergebracht, die mich gut versorgt haben. So konnte Frauchen ruhig schlafen. Noch nie waren wir so lange voneinander getrennt, seit wir uns haben. Aber wir haben es gut überstanden und ich hab mich tierisch gefreut wieder nach Hause zu kommen.
Liebe Leute: Wir hoffen ihr hattet schöne Feiertage und rutscht morgen gut in das neue Jahr hinein. Schaut auf das alte Jahr und freut Euch über die guten Dinge die Euch passiert sind. Akzeptiert das weniger Gute und nehmt das neue Jahr mit frischem Elan in Angriff!
(Übrigens bin ich bis heute absolut böllerFREI durch die Gegend gelaufen … ein weiteres Argument im Februar aufs Land zu ziehen!)
Einen guten Ruscht wünschen wir und schonmal ein gesundes neues Jahr!!!!
Wir haben ja nun schon seeeeehr lange nichts von unserem Leben preisgegeben.
Dass ich im Oktober Boot gefahren bin, weiß zum Beispiel keiner. Es sollte in die Sächsische Schweiz gehen. Bisschen wandern. Ja, die Idee hatten auch tausend andere Menschen. Aber Frauchen wollte unbedingt mal wieder zum Amselsee. Diesmal von unten und nicht so vereist wie das letzte mal, als sie und ich da waren. Und die Ruderboote waren auch noch zu haben …. Und schon saß ich im Kahn!

Mal ehrlich, bisschen wackelig ist die Sache schon. Aber das Wetter war echt toll!

Frauchen war jedenfalls total stolz auf mich, weil ich soooooooo tapfer war. Die Rückfahrt war eher eine Enttäuschung, da der “geplante” Dampfer ausverkauft war und wir uns mit 5 nervigen Kleinkindern (extrem alternative Eltern) das Zugabteil teilen mussten.
Ebenso enttäuschend verlief der Ausflug ins Steinlabyrinth bei Königstein …. Feiertag, klar, dass da die Hölle los ist. Tobende, kreischende Kinder sind Musik in Nima-Ohren …. schreckliche Musik! Also gings eher gemütlich in den Wald!
Eine Hundewanderung war dann auch endlich mal wieder drin. Seit Monaten angedacht, gab es nun endlich mal die Möglichkeit. Allerdings artete das Ganze schon zu einer Art Gewaltmarsch aus, aber mehr für die Menschen als für uns Hunde. Ich hatte noch genug Energie, Frauchen weiß zu machen

Neeeeeee, ich wars nicht!

Ansonsten versuch ich mich grad mit Herrchen anzufreunden. Ein bisschen suspekt ist er mir ja schon, der sagt seine Meinung lässt aber öfter mal ein Leckerchen springen als Frauchen, die ist da echt geizig mit. Aber jetzt, da ich n bisschen zunehmen soll kommt öfter mal was Feines rum. Durch meinen letzten Durchfall hab ich ein ganzes Kilo verloren und ich war ja noch nie die Dickste! Dafür gibts dann auch jetzt öfter mal leckere Sachen.
Ansonsten sind wir in letzter Zeit immer irgendwie unterwegs. Veränderungen stehen mal wieder an und die Kamera gerät dabei sehr schnell mal in Vergessenheit.
Das Leben geht weiter, auch wenn man mal nix weiter von andern hört … oder liest.
Bis bald ihr Lieben
!
Es gibt in letzter Zeit sehr wenige Momente in denen der Puls von Frauchen in die Höhe schnellt.
Aber heute war sie beim Gassi kurz davor zwei Kleinkinder unfreundlichst anzublaffen, als sie auf mich zustürmten. Deren Absicht war nicht so recht zu erkennen, aber sie machen auf jeden Fall eine Menge Lärm dabei und es war auf jeden Fall kein vorsichtiges Rantasten, ob man das Hundi denn auch vielleicht mal streicheln darf. Nein, sie stürmten mit Gebrüll auf mich zu. Ich war durch die Dämmerung eh schon angespannt und fand das alles andere als lustig!
Frauchen rief ihnen noch entgegen: “Macht das BITTE NICHT!!!!” Während die Mütter fröhlich miteinander schwatzend hinter uns standen. Ich war auf Flucht und die Flexi auf Anschlag. Mal wieder fluchte Frauchen über diese Teile. Mag Herrchen die Dinger mögen, Frauchen mochte sie in dem Moment überhaupt nicht. Noch dazu waren die Kiddies ziemlich plötzlich zwischen uns und schon hatte ich so eine Patschehand auf mir. Frauchen wiederholte nochmal recht laut ihre Bitte den Hund doch in Ruhe zu lassen. Die Kiddies brüllten weiter. Da musste sie sich echt zusammenreißen. Sich ihrer Größe bewusst (wie alt werden die Kinder gewesen sein? Drei? Vier?) baute sich Frauchen vor dem einen Kerl auf und meinte, dass es durchaus auch Hunde gäbe, die bei sowas auch mal schnappen können. Nein, Angst wollte sie ihm jetzt nicht machen. Aber ihn warnen, dass man sich vorsichtig einem fremden Tier nähern sollte!
Die Mütter reagierten auf diese Situation folgendermaßen: …………………………….. GAR NICHT! Und genau DAS war es, was Frauchen auf die Palme brachte. Der Junge schien beeindruckt. Das Mädel weniger und Frauchen musste noch ein echt böses “EY!” von sich geben. Erst danach konnten wir unbehelligt nach Hause gehen. Der Knirps machte sich dann im Wohngebiet selbständig …
Frauchen diskutiert nicht gerne. Noch dazu wurde Frauchen von eben diesen Müttern mal angeblafft, dass sie doch meine Scheiße wegmachen sollte, während die volle Kacktüte in der Hand baumelte. Wenn ich Durchfall habe häng ich mit dem Hintern mal eben ein paar Minuten länger auf dem Rasen, auch wenn nix mehr rauskommt und Frauchen schon die halbe Wiese gerupft hat, nur damit so viel wie möglich verschwindet.
Die Eltern interessiert es nicht, wie ihre Kinder auf andere zugehen. Ob Mensch oder Tier. Weil Frauchen sich ja offensichtlich auch erst mit Nachdruck etwas Respekt erbeten musste. Nein, die Eltern interessiert es nicht, was die Kinder machen. Der Junge macht sich selbständig. Man begrabscht Hunde ohne Nachzufragen. Und wer brüllt am lautesten wenn dann mal was passiert??? Genau DIESE Eltern. Und was lernen die Kinder? Hundehalter sind fiese Menschen, weil sie ihren Hund verteidigen, oder der Hund ist böse, weil er sich gegen einen vermeintlichen Angriff wehrt.
Schuld sind auf keinen Fall die Kinder. Woher sollen sie es wissen? Man kann es ihnen nur beibringen und genau dafür sind die Eltern verantwortlich. Und das betrifft keineswegs nur den Umgang mit Hunden ….. Aber liebe Eltern: Dafür muss man auch auf seine Kinder achten und nicht tratschend rumstehen!
Nachtrag: Im Übrigen gibt es in unserem Wohngebiet durchaus Radfahrer, die sich dafür bedanken, wenn Frauchen mich kurznimmt, wenn sie angefahren kommen ….
In letzter Zeit sind wir recht viel unterwegs. Viel im Auto und so werden einige Dinge auch eben mal unterwegs gemacht. Dafür muss Frauchen natürlich immer mal das Auto verlassen. Bisher war das nie ein Problem und für mich ist es auch immer noch keines. Aber Frauchen findet, seit ich mir angewöhnt habe in ihrer Abwesenheit durchs ganze Auto zu klettern (sie schnallt mich ab und zu nicht an … tztztz …), die Situation alles andere als zufriedenstellend. Eigentlich hatte sie es ja schon lange vor, aber nun habe ich ihr einen Grund geliefert. Das Problem ist nicht unbedingt, dass ich durchs Auto turne (während der Fahrt nur bis in den Fußraum der Rücksitzbank, wo ich ja eigentlich auch am sichersten bin), das Problem ist, dass ich dabei eine Menge weißes Fell verliere. Ich haare nämlich sommers wie winters und auch im Frühling oder Herbst irgendwie gleichermaßen und das verteile ich dann natürlich großzügig im kompletten Auto.
Also wurde ich verbannt. Anfangs fand ichs nicht so toll. Aber nachdem mich Frauchen ein paarmal reingehoben hat springe ich nun auch äußerst elegant freiwillig an/in meinen neuen Platz im Auto:

Ob damit der Großteil des Haarproblems gelöst ist wird sich erst noch rausstellen und der Kofferraum ist nun so oder so NOCH kleiner als sonst schon
Man mag es vielleicht nicht glauben, aber uns gibt es noch.
Frauchen hat derzeit keinen Kopf um irgendwelche Bilder zu machen. Sie beschränkt sich aufs Genießen! Wie beide lernen nämlich grad neue Menschen und auch Hunde kennen. Bzw. haben wir schon kennengelernt und für durchaus sympathisch befunden.
Wir sind also irgendwie ständig unterwegs. Frauchen kann nun auch wieder etwas entspannter zu den Pferden fahren, weil ich gut untergebracht bin, obwohl es da anfängliche Probleme gab. Das geht natürlich nicht immer, aber ab und zu ist es schon mal möglich.
Kurzzeitig habe ich sogar mal als Zweithund gelebt. Aber die Zeiten sind nun auch vorbei … leider. Wir sind darüber alle etwas traurig, aber wenigstens haben wir alle die alte Hundedame im Urlaub gut gepflegt, so dass sie beruhigt wieder in den Alltag übergeben werden konnte! Aber eines haben wir dadurch gelernt: Lasst Euren Hund, wenn er Flöhe hat und mit einem Flohmittel behandelt wurde, NIE, aber auch wirklich NIEMALS unter einen Nadelbaum!!!!! Das gibt enorm fiese Reaktionen auf und mit der Haut, das Resultat nach ein paar Wochen sind fette, bleibende Narben auf dem Rücken. Welches Flohmittel das war, weiß Frauchen leider nicht. Aber dem Vertreter war es wohl bekannt, warum steht sowas nicht auf dem Beipackzettel???
Frauchen hatte ja Urlaub, weggefahren sind wir nicht wirklich. Und die kranke Hundedame war dazu noch alt und blind. Also machten wir nicht sooooooooo viel. Aber das war nicht schlimm, ein wenig wandern, grillen, Feuerwerke ertragen (und das ein oder andere echt fiese Gewitter). Sogar gekocht wurde für uns Hunde.
Jetzt ist der Urlaub vorbei. Seit zwei Wochen ist der Alltag wieder da, mal sehen wie es weiter geht
Frauchen denkt darüber nach wieder zum Barfen überzugehen. Himmel, die Kuh soll nicht darüber nachdenken, sondern es einfach wieder machen! Sie weiß doch wie sehr ich darauf stehe!!!!
Aber sie meint sie muss sich darüber erst wieder Gedanken machen … Zusammensetzung und so …. Ja mach halt Frauchen! Denk nach und tu es endlich!!!! Muss ja nun nicht gleich argentinisches Rind sein. Aber so n bisschen Fleisch … glaub mir, da spring ich freiwillig in die Futterschüssel!!!
Wir waren wieder zum Grillen und ich lernte wieder einen neuen Hund kennen. Sie war anfangs nicht so begeistert von mir, aber wir arrangierten uns derart, dass wir uns das WE soweit möglich einfach aus dem Weg gingen (ich ihr).
Als wir dann grillten holte man mir eine Decke, damit ich gemütlich neben Frauchen liegen konnte. Ab und zu gab es ein Stück zähes argentinisches Rindersteak. Natürlich nicht am Tisch. Eigentlich war es recht gemütlich und ich legte mich dann auch recht entspannt hin.
Bis …. bis das Feuerwerk in der Ferne losging. Ich guckte kurz hoch und sah dann Frauchen an. Frauchen schaute in Erwartung eines zitternden Hunde zurück. Aber nichts passierte. Ich guckte sie einfach nur an. Dann holte sie extrem verwundert die Futtertube mit der Leberwurst vom Tisch und hielt sie mir vor die Nase. Ich konnte gar nicht genug bekommen. So freute Frauchen sich und ich freute mich mit ihr. “Is das n feines Feuerwerk? Ooooooh ja, ein tolles is das!” Nach der halben Tube war das Feuerwerk vorrüber, ich freute mich noch immer mit Frauchen, naja, eher über die Leberwurst. Danach lag ich dann wieder völlig entspannt auf der Decke … alles ohne Zittern oder panischen Blick. Und Frauchen fragt sich noch immer WAS da eigentlich passiert ist!
Sonntag gingen wir spazieren. Gemütlich wars, aber warm. Kurz vor der Wohnung liefen wir an einem Grundstück vorbei, welches von einem großen roten und gemeingefährlichen Kater bewacht wurde. Er begnügte sich nicht damit uns fauchend und knurrend hinterherzumeckern. Nein, das Monster kam uns hinterher und immer näher. Ich mag ja nun keine Katzen mehr. Und als das Ding immer näher kam gab Frauchen mal kurz die Leine ab. Das wurde ihr dann doch etwas unheimlich. Sie steuert auf den Kater zu und schmiss ihm das ein oder andere unfeine Wort vor die Füße (und war froh, nicht barfuss zu sein!) Er ließ sich immerhin soweit von ihr beeindrucken, dass er sitzen blieb und uns nicht weiter verfolgte. Aber in seinem Blick sah man die Frustration und in seinem Hirn bastelte er sich sicherlich schon Rachepläne zurecht. Katzen sind doof!
Abends nach dem Essen wollte wir nur noch kurz eine Runde gehen. Sahen aber das Unwetter nicht kommen, da es sich von der anderen Seite des Hauses anschlich. Als wir es dann bemerkten war es schon zu spät. Es stürmte, rumpelte und krachte. Vorbei war es mit meiner Ruhe. Wir suchten kurz Schutz unter einem fremden Carport. Wir tropften schon vor Nässe und ich vor Angst. Das war Frauchen zu blöd und sie meinte, da wir eh schon nass sind macht das nichts weiter. Sie würde die Situation lieber in der sicheren Wohnung ausstehen, als noch ne halbe Stunde draußen zu hocken. Kalt wurde es nämlich auch schlagartig. Also sprinteten wir nach Hause. Mich brauchte man gar nicht lange zu fragen. Ich wusste auch genau wohin. Über meinen Orientierungssinn ist Frauchen immer wieder erstaunt. Inzwischen waren wir alle nass bis auf die Haut. Für jeden gabs ein Handtuch, für die Menschen trockene Klamotten. Ich lag dann zu Frauchens Füßen mit Körperkontakt, ins Bad ließ sie mich ja nicht. So schlief ich dann tatsächlich auch irgendwann ein. Der Tag war ja auch recht anstrengend. Aber ich hab mich gut gemacht meint Frauchen und ist schon irgendwie stolz auf mich!